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Zukunftsküche - Gut essen in Tangerhütte

Das Thema Essen bringt Menschen zusammen. Ob in Schulen oder Kitas, im Seniorenheim oder am eigenen Esstisch, auf dem Acker oder im Supermarkt – Ernährung geht jede und jeden an. Ernährung beeinflusst die Gesundheit und prägt die Landschaften. Wie können wir gutes Essen für alle zugänglich machen und zugleich die Region stärken?  

Mit dem Projekt „Zukunftsküche – Gut essen in Tangerhütte“ wollen wir gemeinsam mit den Menschen in der Region sichtbar machen, was es bereits Gutes gibt, wollen Ideen entwickeln, voneinander lernen und Neues auf den Weg bringen. 

Rückblick: „Besonderes aus der Region“ begeistert 30 Teilnehmende

Am 13. Februar 2026 fand in der Gemeinschaftsschule Wilhelm Wundt die dritte Kochveranstaltung der „Zukunftsküche Tangerhütte“ statt. Unter dem Motto „Besonderes aus der Region“ kochten und diskutierten 30 Teilnehmende gemeinsam zu regionalen und nachhaltigen Lebensmitteln. Die Nachfrage war groß – die begrenzten Plätze waren schnell vergeben, einige Interessierte standen auf der Warteliste.

Angeleitet wurde der Abend von den Köchen Rudolf Sasse sowie Oliver Skoluda, letzterer von Pureraw. Im Mittelpunkt standen zum einen Mikroalgen wie Chlorella und Spirulina, die in einem Röhrensystem in Klötze kultiviert werden, sowie verschiedene Makroalgen, die als nachhaltiges Meeresprodukt die Vielfalt der Algenwelt anschaulich machten. Mit geschmacksneutraler Chlorella wurde unter anderem ein Chlorella-Porridge mit Äpfeln zubereitet. Als zweites regionales Produkt standen Kräuterseitlinge und Austernseitlinge, die Manuela Svedik  von Bioedelpilze Altmark mitgebracht hatte sowie drei verschiedene Kartoffelsorten vom Agrarhof Altmark im Fokus. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wurden ungewöhnliche Gerichte wie Kartoffelpüree mit Speckalgen, Misosuppe mit Pilzen und Semmelknödelcarpaccio mit gebratenen Pilzen und Algenöl zubereitet.

Neben dem Kochen stand der Austausch über klimabewusste Ernährung, regionale Wertschöpfung und innovative Lebensmittel im Mittelpunkt. Der Abend machte deutlich, wie viel Potenzial in regionalen Zutaten steckt – geschmacklich wie auch im Hinblick auf eine zukunftsfähige Ernährung.

Rückblick: „Besonderes aus der Region“ begeistert 30 Teilnehmende
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