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Regionale Kreisläufe

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in Sachsen-Anhalt

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Nachhaltigkeit

Multilokalität: „Agieren ist besser als Reagieren“

Im Rahmen des Europa-Partnerschaft-Projektes "Multilokalität - Chance für Erwachsenenbildungsangebote“ fand am Dienstag, den 4. Mai 2021, das 3. internationale Projekttreffen  „Agieren ist besser als Reagieren“ online statt. Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt konnte hierfür Lena Greinke gewinnen, wissenschaftliche Projektmitarbeiterin an der Leibniz Universität Hannover. Sie stellte das Projekt „TempALand: Temporäre An- & Abwesenheit und deren Auswirkungen auf Land & Gesellschaft“ vor. Dabei ging sie sowohl auf den Verlauf als auch auf die Ergebnisse des Forschungsprojektes ein. Das Projekt „TempALand“ hat drei Jahre lang anhand der Modellregion Diepholzer Land (Landkreis u. fünf Gemeinden) erforscht, welche Möglichkeiten und Fragen das Modell der Multilokalität für Kommunen aufwirft. Multilokalität meint das zeitweise Leben an mehreren Orten, zum Beispiel wenn Menschen weit entfernt von ihrem eigentlichen Wohnort ihrer Arbeit, ihrem Studium oder ihrer Ausbildung nachgehen. Die Auswirkungen dieser Arbeits- u. Lebensform für Gemeinden in Bezug auf den Wohnungsmarkt, die Nachfrage nach Infrastrukturen, das Mobilitätsangebot oder das Ehrenamt sind nicht zu unterschätzen. Im Rahmen von TempALand ist unter anderem ein Werkzeugkasten zum Umgang mit Multilokalität in ländlichen Räumen entstanden, der online frei verfügbar ist und von interessierten Gemeinden genutzt werden kann.

In der anschließenden Diskussion waren die Teilnehmenden interessiert daran, wie sich Kommunen im ländlichen Sachsen-Anhalt zu Multilokalen verhalten können. Auch in Polen und Österreich sei der ländliche Raum durch die Pandemie für viele Menschen noch attraktiver geworden, schilderten Teilnehmerinnen aus den Ländern. Die Situation der Multilokalen sei so noch spannender und aktueller geworden und damit einhergehend auch die Chancen sowie Potenziale des Umgangs mit ihnen. Ideen wie kleine Onboarding-Häuser oder Arbeit-Leben-Freizeit-Pakete sind positive Erfahrungen, die ausgetauscht wurden.

Zur Aufzeichnung des Vortrages.

Hintergrund: In dem Europa-Partnerschaft-Projektes "Multilokalität - Chance für Erwachsenenbildungsangebote“ arbeitet das Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V. seit Dezember 2019 mit den Partnern SPES Zukunftsakademie aus Österreich und SPOLECZNY INSTYTUT EKOLOGICZNY aus Polen zusammen. Dies war das 3. Projekttreffen der ERASMUS+ Partnerschaft Multilokalität.


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