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Tag der Regionen

Tag der Regionen 2021

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"Der lange Weg zu kurzen Wegen"

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Regionale Kreisläufe

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in Sachsen-Anhalt

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Nachhaltigkeit

Online-Veranstaltung: Das neue Interesse am Landleben – eine Chance für Kommunen?

Am Dienstag, den 4. Mai 2021, richtete Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V. den Online-Workshop „Das neue Interesse am Landleben – eine Chance für Kommunen?“ aus.

Johannes Brandl, Leiter der SPES Zukunftsakademie, stellte Ideen und Ansätze aus zwei Regionen Oberösterreichs vor. Hier werden unter anderem  Jugendliche angesprochen, indem mit ihnen schon vor dem Wegzug Kontakt aufgenommen wird, um während des Studiums in Verbindung zu bleiben. Am späteren Studienort werden sie dann durch "Botschafter" über Firmenneugründungen, Arbeitsmöglichkeiten oder interessante Entwicklungen im Bereich Wohnen in ihrer Heimatgemeinde informiert. So soll ihnen eine Rückkehr leicht gemacht werden.

Anschließend erläuterte Fredrik Fischer das Projekt KoDorf, das Großstädter dauerhaft und an möglichst vielen Orten aufs Land bringen soll. Ziel des Projekts ist es, bestehenden Leerstand wie ungenutzte Industriebrachen in das KoDorf zu integrieren: So werden zwar die klein gehaltenen Wohnhäuser aus Holz neu gebaut, im Mittelpunkt des Kodorfkonzeptes steht aber ein öffentlich nutzbares Leerstandsgebäude. Für Existenzgründungen aus dem KoDorf heraus, sollen die KoDörfler:innen leerstehende Flächen im bestehenden Dorf anmieten. So können die Menschen in den Gemeinden direkt oder indirekt vom Zuzug der KoDörfler profitieren. Das gleiche Ziel verfolgt Fischer auch mit dem „Summer of Pioneers“, der bereits erfolgreich in Wittenberge umgesetzt wurde. Hier erhielten ausgewählte Bewerber:innen ein Stipendium, Wohnraum und Netzanbindung unter der Bedingung, dass sie ihren Hauptwohnsitz nach Wittenberge verlegen. Martin Hahn, Bauamtsleiter in Wittenberge, ergänzte die Beschreibung um seine kommunale Perspektive. So sei die die bundesweite, öffentliche Aufmerksamkeit für Wittenberge mit dem Projekt „Summer of Pioneers“ deutlich gestiegen, sowohl bei den Medien, Zuzüglern als auch bei Investoren. "Das war kein Selbstläufer, aber es hat ein Vielfaches an Mehrwert gebracht.“, so Hahn. Mittlerweile sind aus einigen Pionieren Wittenberger:innen geworden. Sie haben sich zu den Elblandwerker*n zusammengeschlossen.

Im Anschluss an den Input nutzten die 37 Teilnehmenden die Möglichkeit für Fragen und um ins Gespräch zu kommen. Viele der Teilnehmenden waren Vertreter:innen aus Kommunen oder Projekten im ländlichen Raum. Großes Interesse bestand an einer möglichen Adaption in anderen Orten und auch der Finanzierung der Projekte. Auch die Zusammenführung von Multilokalen-Projekten und denen für die Besiedlung des ländlichen Raumes wurde diskutiert.

Die Aufzeichnungen der Vorträge finden Sie in Kürze hier.

Diese Veranstaltung wurde unterstützt durch das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie Sachsen-Anhalt.


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