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Frist: 28.05.2020

Zielgruppe: Schulen/ Bildungseinrichtungen, Vereine/ Verbaende/ Initiativen

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DBU-Sonderausschreibung: Umgang mit Zielkonflikten der SDGs

Die DBU hat die UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung und das UNESCO-Weltaktionsprogramm Bildung für nachhaltige Entwicklung maßgeblich unterstützt: In mehr als 300 Projekten wurden Lösungswege und deren Überführung in langfristige Strukturen gefördert. Die DBU wird auch in dem ab Sommer 2020 beginnenden UNESCO-Programm “Education for Sustainable Development: Towards achieving the SDGs (ESD for 2030)” mit einer Sonderausschreibung entsprechende Impulse geben.

Die Ausgestaltung von Transformationsprozessen ist nach wie vor eine Herausforderung, die einer intensiven Begleitung durch Wissenschaft und Bildung sowie einer praktischen Umsetzung technischer und sozialer Innovationen bedarf. Zudem haben Bildung und Lernprozesse eine hohe Bedeutung für den Umgang mit Komplexität in Nachhaltigkeitstransformationen. Daraus ergeben sich folgende Erfordernisse für Projektansätze:

1) Nachhaltigkeitsdilemmata als Bildungsanlass und Umgang mit Unsicherheiten als Bildungsziel

Mit Transformationen gehen häufig Nachhaltigkeitskonkurrenzen, -dilemmata und Unsicherheiten einher. Denn Nachhaltigkeitsziele stehen oft in Konkurrenz zueinander, Lösungswege verlieren an Plausibilität oder es offenbaren sich unerwartete Risiken. Derartige Nachhaltigkeitsdilemmata sollen in den Vorhaben adressiert werden.

2) Umgang mit Unsicherheiten als didaktische Herausforderung

Nachhaltigkeitsdilemmata und Zielkonflikte zeigen, dass Transformationspfade mit vielen Unsicherheiten behaftet sind. Neben der Erarbeitung von Lösungsstrategien soll auch der Umgang mit aus Konflikten resultierenden Unsicherheiten angesprochen werden.

Es werden Bildungs- und Kommunikationsprojekte mit einer Dauer von bis zu drei Jahren gefördert. Für die Sonderausschreibung stellt die DBU rund 1 Mio. € zur Verfügung. Die Ausschreibung richtet sich an Bildungsakteure aus den Bereichen Elementarpädagogik, Schulpädagogik, non-formales und informelles Lernen, Hochschule, Berufsbildung und lebensbegleitendes Lernen. Dabei werden zivilgesellschaftliche Akteure ebenso adressiert wie kommunale, Schulen, Bildungszentren, Museen sowie kleine und mittelständische Bildungsdienstleister.

Es muss eine 10- 15-seitige Projektskizze inklusive Kostenkalkution über die Online-Antragstellung eingereicht werden.

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