Das Netzwerk Zukunft Sachsen-Anhalt e.V. war Partner im EU-Projekt "Bleibeperspektiven in Europa": Viele ländliche Regionen in Europa stehen vor denselben Problemen: Arbeitslosigkeit, abnehmende Bevölkerung und Verschlechterung der Infrastruktur. Menschen verlassen die Regionen weil Arbeitsplätze fehlen und die Lebensqualität sinkt, was wiederum den Verlust weiterer Angebote nach sich zieht. Um diesem Phänomen entgegenzuwirken, haben Regionen, bspw. gemeinsam mit Regierungen, Bildungseinrichtungen und Kirchen, (Lern-)strategien entwickelt.

Im Laufe des Projektes haben sich sechs Partner aus fünf verschiedenen Ländern  besucht, wechselseitig Strategien kennengelernt und diese miteinander in Workshops und bei Exkursionen in den Regionen diskutiert. Die Partnerschaft war sektorübergreifend und bestand aus Bildungseinrichtungen, Unternehmen, kommunalen Vertretern und Vereinen. Beteiligt waren Partner aus Finnland, Polen, Österreich, den Niederlanden und Deutschland.
Das Hauptergebnis der Partnerschaft ist ein internationales Curriculum „Integrative und multidimensionale Gemeinde(neu)entwicklung“, das bereits an der SPES-Akademie getestet wurde. Das Curriculum dient dazu, Angehörige von kommunalen Verwaltungen, Vereinen und Initiativen einen Einblick in internationale Ansätze und Projektbeispiele zu geben und verschiedene Dimensionen von Halte- und Bleibefaktoren zusammenzuführen. Es soll dabei unterstützen, Ideen weiterzuentwickeln, wie Menschen in den/die ländlichen Regionen bleiben, in sie kommen oder zurückzukehren können.

Weitere Informationen auf der Projektwebseite www.eurobiep.com.