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Der Elbe-Burger - ein regionales Produkt


Der Elbe-Burger - ein regionales Produkt
Art des Akteurs: Privat
Projektbeginn: 2008
Beitrag aktualisiert: 29. März 2018

Akteur

Förder- und Landschaftspflegeverein Biosphärenreservat „Mittelelbe“ e.V.
Johannisstraße 18
06844 Dessau-Rosslau
Webseite: http://www.mittelelbe-foerderverein.de/

Kontakt

mailto:info@mittelelbe-foerderverein.de
Birgit Krummhaar
Telefon: 0340 2206141

Projektbeschreibung

Im Gebiet des Biosphärenreservates Mittelelbe sind viele Erzeuger landwirtschaftlicher Produkte angesiedelt. Mit dem „Elbeburger“© werden diese in der Region hergestellten Rohstoffe hier verarbeitet und verkauft, um eine hohe regionale Wertschöpfung zu erzeugen.

Blickt man in andere Regionen Deutschlands wie z.B. in die Rhön oder nach Franken, hat sich die Philosophie „Kurze Wege – vom Bauern direkt in die Küche“ schon seit Jahren etabliert. Die Voraussetzungen für eine solche Direktvermarktung und der damit verbundenen Erhaltung einer Kulturlandschaft im Gebiet der mittleren Elbe sind hier ebenso gegeben.

Die Idee der Entwicklung eines „Elbeburgers“ beruht darauf, zu den bekannten Hamburgern und den Variationen der Fast-Food-Ketten eine Alternative zu bilden. Es sollen möglichst alle Rohstoffe in der Region erzeugt und verwendet werden. Im Gebiet des Biosphärenreservates Mittelelbe gibt es Landwirte bzw. Schäfer, die die Grünlandflächen an Elbe und Mulde mit ihren Rindern und Schafen beweiden und das Fleisch in der Region vermarkten. Aus diesem Fleisch hergestelltes Hackfleisch ist die Grundlage für den „Elbeburger“. Ein Bio-Hof mit Schaf- und Ziegenhaltung, liefert den Käse für die „Elbeburger“.

Für die Herstellung der Brötchen konnte ein Bäcker aus der Region gefunden werden, der noch nach traditionellen Methoden backt. Weiterhin wird frisches Gemüse verwendet, welches im Mittelelbegebiet angebaut wird. Dabei wird es jedoch saisonale Unterschiede geben. Gemeinsam mit diesen Erzeugern wurde ein Produkt entwickelt, welches das Identitätsbewusstsein der hier lebenden Menschen steigert und gleichzeitig auf die Region aufmerksam macht. Das Vertrauen für Lebensmittel, die in der Region hergestellt werden und somit keinen weiten Transportwegen unterliegen, wird dadurch gestärkt. Eine Förderung der regionalen Stoff- und Wirtschaftskreisläufe nach dem bekannten Motto „Aus der Region – für die Region“ oder „Kurze Wege – langer Genuss“ ist durch dieses Projekt möglich. Die Vermarktungvon nachhaltig erzeugten landwirtschaftlichen Produkten verbindet Schutzaspekte mit ökonomischen Beiträgen für die Landnutzer.

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Globale Nachhaltigkeitsziele